Wetterkolumne

Nach zwei markanten Sturmtiefs: Bald kehrt in Luxemburg wieder Ruhe ein

Zwei sehr markante Sturmtiefs beeinflussten unser Wetter in den letzten Tagen, die uns hauptsächlich Wind und ergiebige Niederschläge brachten. Daher wurde am Montag auch eine Wetterwarnung vor Überschwemmungen ausgegeben. Allerdings naht Besserung.

Auch an der französischen Atlantikküste, wie hier in Les Sables-d’Olonne, war „Eowyn“ deutlich zu spüren

Auch an der französischen Atlantikküste, wie hier in Les Sables-d’Olonne, war „Eowyn“ deutlich zu spüren Foto: AFP/Loïc Venance

Über dem Atlantik ist in den letzten Tagen ordentlich was los: Mitte der Woche entwickelte sich der sehr starke Orkan Eowyn und traf in der Nacht zum Freitag auf Großbritannien. Als Erstes waren hauptsächlich der Süden und Westen von Irland betroffen, wo Spitzenböen von bis zu 183 km/h gemessen wurden. Gleichzeitig konnte eine durchschnittliche Windgeschwindigkeit von 135 km/h festgestellt werden – beide Werte, die als zwei unterschiedliche Parameter gelten, knackten die Landesrekorde aus dem Jahr 1945: Damals wurden Spitzenböen bis 182 km/h und ein mittlerer Wind von 131 km/h gemessen. Der Sturm wird also so schnell nicht mehr in Vergessenheit geraten. Auch in Schottland wütete der Sturm sehr heftig: An der Pennines-Gebirgskette wurde eine Spitzenböe von 194,5 km/h registriert. Auch auf dem Carinwell sind Windspitzen von 150 bis 170,4 km/h aufgetreten. Der Sturm hatte große Schäden zur Konsequenz, zeitweilig waren über 715.000 Gebäude ohne Strom.

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