Rollingergrund

Nach Forderungen aus der Nachbarschaft: Stadt Luxemburg führt Tempo 30 im Val St-André ein

Im Val St-André in Rollingergrund sind aktuell 50 km/h erlaubt – bislang. Denn nachdem sich die Nachbarschaft für Tempo 30 einsetzte und das Tageblatt darüber berichtete, sollen noch in diesem Jahr Maßnahmen zur Verkehrsberuhigung folgen.

Immer wieder kommt es zu heiklen Situationen, wenn sich in der engen Straße zwei Fahrzeuge begegnen

Immer wieder kommt es zu heiklen Situationen, wenn sich in der engen Straße zwei Fahrzeuge begegnen Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Im Val St-André in Rollingergrund gilt künftig Tempo 30 – das hat der hauptstädtische Mobilitätsschöffe Patrick Goldschmidt (DP) Ende Juli in einem Gespräch mit dem Tageblatt mitgeteilt. Derzeit sind auf der Straße nahe dem „Centre hospitalier de Luxembourg“ noch 50 km/h erlaubt. Zusätzlich werden an drei Stellen insgesamt sechs sogenannte „Berliner Kissen“ installiert – also Erhöhungen im Asphalt, die den Verkehr abbremsen sollen.

„Das Val St-André ist eine viel befahrene Straße. Deshalb kann ich die Forderungen der Leute gut nachvollziehen. Es ist tatsächlich ein Problem“, sagt Patrick Goldschmidt über die Strecke, für die die Stadt Luxemburg zuständig ist. Dabei bezieht er sich auf eine Unterschriftensammlung vom Oktober 2025, mit der mindestens 67 Anwohnerinnen und Anwohner des Val St-André die Einführung von Tempo 30 verlangt hatten.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

15 Jahre „fairmëllech“

Wie aus einem Wut-Protest eine erfolgreiche Genossenschaft wurde