Alain spannt den Bogen

Musikalische Sternstunden mit dem Balthasar-Neumann-Ensemble, der Camerata Salzburg und Hélène Grimaud

Mit Standing Ovations feierte das Publikum am vergangenen Mittwoch das Balthasar-Neumann-Ensemble, das unter der gewohnt überragenden Leitung von Thomas Hengelbrock Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe aufgeführt hatte.

Der Klang der Instrumente und der Chorgesang befanden sich beim Konzert am vergangenen Mittwoch in perfekter Balance

Der Klang der Instrumente und der Chorgesang befanden sich beim Konzert am vergangenen Mittwoch in perfekter Balance Foto: Philharmonie Luxembourg

Hengelbrock hatte sich für eine relativ kleine Besetzung mit Kammerorchestergröße und einem rund 30-köpfigen Chor entschieden. Dass Hengelbrock und sein Ensemble ein eingespieltes Team sind, das merkte man in jedem Moment. Feinste Phrasierungen, präzise Artikulation, ein ätherischer Klang und eine wundervolle Innenspannung machten diese Aufführung zu einem Erlebnis. Die Instrumentalisten wussten die Akustik der Philharmonie voll zu nutzen, sodass sich der Klang ihrer Instrumente wunderbar schwebend mit dem exzellenten Gesang des Chores vermischte und sich dabei immer in einer idealen Balance befand.

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