Schwebsingen

Monatlicher Frischmarkt zieht an den Hafen

Der monatliche Frischmarkt ist von der Esplanade in Schengen moselaufwärts nach Schwebsingen an den Hafen umgezogen. Am Mittwoch war Premiere.

Einmal freundlich lächeln, bitte!

Einmal freundlich lächeln, bitte! Foto: Editpress/Julien Garroy

Seit 2013 war der Frischmarkt in Schengen ein monatlicher Fixpunkt für Liebhaber regionaler Produkte und lokaler Lebensart. Jeden ersten Mittwoch im Monat verwandelte sich die Esplanade in einen lebendigen Marktplatz – mal mit mehr, mal mit weniger Händlern, aber stets mit Flair.

Francine und ihre Produkte aus der „Welleschter Beiestiffchen“

Francine und ihre Produkte aus der „Welleschter Beiestiffchen“ Foto: Editpress/Julien Garroy

Am Mittwoch dieser Woche ist der Markt ein Stück moselaufwärts gezogen. Neuer Standort ist der Hafen von Schwebsingen, übrigens der einzige Yachthafen des Landes. Als „Hafen-Markt“ wird er dort fortan ebenfalls monatlich stattfinden. Die Idee bleibt die gleiche: Erzeuger aus Luxemburg, Deutschland und Frankreich erhalten eine Plattform, um ihre Waren anzubieten – direkt und aus der Region.

Blumen und Pflanzen von Fachmann Raymond

Blumen und Pflanzen von Fachmann Raymond Foto: Editpress/Julien Garroy

Das Sortiment reicht je nach Jahreszeit von Obst und Gemüse über Käse, Wein, Blumen, Wurst- und Backwaren bis hin zu handwerklichen Erzeugnissen. Bekleidung ist grundsätzlich nicht vorgesehen – es sei denn, sie stammt aus lokaler Produktion. Die Vielfalt und Qualität der Produkte sollen den Markt weiterhin zu einem besonderen Erlebnis machen, betont Jacques Federspiel, Präsident des „Syndicat d’initiative“ Schengen.

Mit dem Umzug an den Hafen soll der Markt nicht nur erhalten bleiben, sondern sich weiterentwickeln – als fester Bestandteil des regionalen Lebens und als Begegnungsort für Einheimische wie Gäste. Der Hafen bietet dafür die passende Kulisse: umgeben von Natur, mit reichlich Parkplätzen und einem Hauch von Urlaub in der Luft. Oder, wie es vor Ort heißt: „Vakanzfeeling“ inklusive.

Organisiert wird der Markt vom lokalen „Syndicat d’initiative“ gemeinsam mit der „Baggerweier asbl.“, „Schengen Marina“ und der Gemeinde. „Jeder ist willkommen, um mitzumachen und das Angebot zu bereichern“, sagt Jacques Federspiel. Eine gute Nachricht für Händler: Für die laufende Saison wird kein Standgeld erhoben.

„Es sind genau solche Veranstaltungen, die unsere Region braucht, um Menschen anzuziehen“, meint Gilles Estgen vom regionalen Tourismusbüro. Und Michel Gloden, Bürgermeister von Schengen, ergänzt: „Die Lage ist ideal – mitten im Grünen, mit viel Platz. Wenn dann beim nächsten Markttag am 2. Juli auch noch die Sonne scheint, dürfte die Freude vollkommen sein.“

An jedem ersten Mittwoch im Monat, von 9.00 bis 14.00 Uhr. Kontakt und Informationen: 621190687.

Und noch ein Ausblick: Die ebenfalls vom „Syndicat d’initiative“ Schengen organisierte traditionelle „Hunnefeier“ im Oktober findet ab diesem Jahr nicht mehr nur an einem, sondern an drei Tagen statt. Weitere Informationen folgen. (mago)

Einmal freundlich lächeln, bitte!
/
Einmal freundlich lächeln, bitte!
Alles für die Fleischeslust
/
Alles für die Fleischeslust
Marc Kohll vom „Domaine vitiKohll“ in Wintringen
/
Marc Kohll vom „Domaine vitiKohll“ in Wintringen
Auf dem weitläufigen Gelände entlang der Mosel ist noch viel Platz für Händler
/
Auf dem weitläufigen Gelände entlang der Mosel ist noch viel Platz für Händler
Offizielle Eröffnung
/
Offizielle Eröffnung
Gute Stimmung, v.l.n.r.: Ramon Hemmer (Schengen-Marina), Michel Gloden (Bürgerme...
/
Gute Stimmung, v.l.n.r.: Ramon Hemmer (Schengen-Marina), Michel Gloden (Bürgermeister von Schengen), Gilles Estgen (regionales Tourismusbüro) und Jacques Federspiels (Syndicat d’initiative Schengen)
0 Kommentare
Das könnte Sie auch interessieren

Experteninterview

Wie Pestizide das Parkinson-Risiko erhöhen

Rue Jean-Pierre Michels

Poller und Staus erschweren Durchfahrt für Rettungsdienste in Esch