Pandemie

„Mix and Match“? Luxemburg erwägt, mit zwei verschiedenen Mitteln zu Impfen

Luxemburg wartet derzeit noch auf eine offizielle Empfehlung – danach könnte das Land seine Impfstrategie so umstellen, dass die erste und zweite Impfdosis (die bei fast allen Vakzinen nötig sind) generell aus unterschiedlichen Präparaten bestehen. Im Einzelfall wird das Prinzip bereits angewendet, wenn beim Einsatz nur eines Mittels schwere Nebenwirkungen gefürchtet werden. Offenbar sprechen aber gute Gründe dafür, das generell so zu machen.

„Mix and Match“? Luxemburg erwägt, mit zwei verschiedenen Mitteln zu Impfen

Foto: dpa/Jan Woitas

Für die erste und zweite Impfung verschiedene Präparate zu nutzen, kann eine bessere „Immunantwort“ hervorrufen, als wenn man bei einem Mittel bleibt. Das „heterologe Prime-Boosting“ wird seit einigen Jahren erforscht und etwa bei der Bekämpfung des Ebola-Virus bereits in der Praxis angewendet. Auch im Kampf gegen das Sars-Cov2-Virus ist das Prinzip wohl geeignet, um schlagkräftigere T-Zellen und Antikörper hervorzubringen.

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