Inklusion bei Musikfestivals

Mit dem Rollator auf Wacken: Alsterarbeit sorgt für ein Festival ohne Barrieren

Laut, bunt und voller Metal-Fans aus aller Welt – das Wacken Open Air ist nicht nur eines der größten Heavy-Metal-Festivals der Welt, sondern auch ein Vorbild in Sachen Inklusion. Seit mehr als einem Jahrzehnt engagiert sich die Hamburger Organisation Alsterarbeit dafür, dass Menschen mit Behinderung das Festival möglichst barrierefrei erleben können.

Das Wacken Open Air ist binnen anderthalb Jahrzehnten zu einem Vorbild in Sachen Inklusion geworden

Das Wacken Open Air ist binnen anderthalb Jahrzehnten zu einem Vorbild in Sachen Inklusion geworden Foto: Editpress/Georges Noesen

„Alles begann um 2010 aus einer Kneipenlaune heraus“, erinnert sich Mona Sambale von Alsterarbeit. Damals habe es auf dem Festival noch kein spezielles Angebot für Menschen mit Behinderung gegeben. Ein ehemaliger Kollege habe sich gefragt, wer eigentlich einem Rollstuhlfahrer helfe, wenn dieser beispielsweise eine Reifenpanne am Rollstuhl habe. Mit einem drei mal drei Meter großen Pavillon, drei Rollstühlen und etwas Reparaturmaterial wurde der Grundstein gelegt. Heute ist daraus ein umfassendes Unterstützungsangebot geworden, das jedes Jahr weiter wächst.

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