Drogen während Corona

Minderwertige Qualität trotz steigender Preise

Das Gesundheitsministerium hat in Zusammenarbeit mit dem „Advanced Care Centre“ sowie dem Statec, dem Institut für Statistik und Wirtschaftsstudien, die Auswirkungen der Covid-19-Pandemie auf Drogenkonsumenten und die angegliederten Betreuungseinrichtungen aufgearbeitet und in dem Informationsblatt „Flash Covid N.2“ veröffentlicht.

Der Preis für Drogen stieg während des Lockdowns an. Die Qualität nahm ab.

Der Preis für Drogen stieg während des Lockdowns an. Die Qualität nahm ab. Foto: Editpress/Hervé Montaigu

Drogenkonsumenten hatten besonders unter den Folgen des Lockdowns sowie der sanitären Krise im Allgemeinen zu leiden, da sie sich zum größten Teil in prekären Lebensbedingungen wiederfinden. Während der Zeit, als die meisten Staaten ihre Landesgrenzen geschlossen hatten, konnte ein Preisanstieg bei illegalen Drogen festgestellt werden. Doch die Qualität der Drogen blieb nicht gleich, sondern verschlechterte sich noch. Einige der Süchtigen haben infolgedessen ihren Konsum deutlich eingeschränkt. Die Mehrheit der Abhängigen soll sich jedoch nach kostengünstigeren und leichter zugänglichen Alternativen umgesehen haben. 

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