Ausstellung
Menschliches Erbe und natürliche Fähigkeiten
Geschichte, Andenken, Erinnerung und vor allem Bezug zur Gegenwart: So könnte man den Inhalt der Videoinstallation „Les Traces de la terre rouge“ von Caroline Schmit (25) zusammenfassen. Für das Projekt im Rahmen der „Journée du patrimoine“ hat die Künstlerin sich tief ins Herz des von der Stahlindustrie geprägten Südens begeben.
Welche Spuren hinterlässt der Mensch und wie lange überdauern sie? Die Künstlerin Caroline Schmit war im Süden Luxemburgs unterwegs. Foto: Editpress/Tania Feller
Normalerweise stehen bei Filmen die Namen der handelnden Personen im Abspann. Caroline Schmit lässt ihr Werk jedoch damit beginnen. Wie zufällig streift die Kamera gleich in der ersten Szene eingravierte Namen irgendwo. Es sind die Namen von Grubenarbeitern, die im „Monument national des mineurs“ in Kayl verewigt sind. 19 solcher Tafeln gibt es dort, 1.400 Namen sind erfasst.