„Kontraproduktiv“

Menschenrechtskommission lehnt Einsatz rumänischer Polizisten in Luxemburg-Stadt ab

Der Innenminister setzt auf ausländische Polizeikräfte im Kampf gegen organisiertes Betteln. Die Menschenrechtskommission wünscht sich eine andere Herangehensweise, äußert aber auch Lob.

Polizeieinsatz in der Hauptstadt mit rumänischer Unterstützung – Kritik der CCDH am internationalen Zusammenarbeit

Die Polizei in der Hauptstadt soll Unterstützung durch Kollegen aus Rumänien erhalten – die CCDH kritisiert das Foto: Editpress/Julien Garroy

Rumänische Polizisten sollen ab dem 1. Mai für sechs Monate ihre luxemburgischen Kollegen in der Hauptstadt im Kampf gegen die organisierte Bettelei unterstützen. Die rumänischen Beamten dürfen keine eigenen Ermittlungen durchführen und auch keine Waffen tragen. Die rumänischen Bettler sollen so einer Person Vertrauen schenken können, die ihre Sprache spricht und denselben kulturellen Background hat. Außerdem soll dies die Sensibilisierung und Weiterbildung der luxemburgischen Polizei fördern. Die Beratende Kommission für Menschenrechte (CCDH) kritisiert diesen Plan in einem offenen Brief an Innenminister Léon Gloden (CSV) – sie äußert aber auch Lob.

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