Förderschule als Lichtblick
„Mein Kind, das immer nur geweint hat, lachte wieder“
Die Eltern von fünf minderjährigen Schülern aus Luxemburg erhielten eine schriftliche Bestätigung, dass ihre Kinder mit besonderen Bedürfnissen auf einer Förderschule im grenznahen Rheinland-Pfalz aufgenommen wurden. Jedoch hatte die Trierer Aufsichtsbehörde ihr Einverständnis dazu nicht gegeben. Für die Betroffenen war es, als würde man ihnen den Boden unter den Füßen wegreißen. Am Ende konnte dennoch eine Lösung gefunden werden.
Endlich sah die Familie Licht am Ende des Tunnels. Doch dann folgte die Ernüchterung, weil das Kind doch nicht mehr an der Förderschule angenommen wurde. Inzwischen haben die Schulbehörden eine Alternative gefunden. Foto: dpa/Frank Rumpenhorst
Im November 2020 sagte das 10-jährige Mädchen zu seinem Vater, sich das Leben nehmen zu wollen. Das Kind hat Lernschwierigkeiten und musste den Zyklus 1, früher „Spillschoul“ genannt, auf drei Jahre verlängern. Das Gleiche passierte im Zyklus 2. „Meine Tochter kann nicht bis 20 zählen und ist mit den Sprachen überfordert“, sagt der Vater, der anonym bleiben möchte, gegenüber dem Tageblatt.