Tiere
„Méi wéi Beien“: Warum die Vielfalt von Bestäuberinsekten gefördert werden muss
Unter diesem Motto vereint „natur&ëmwelt“ verschiedene Initiativen, um die Vielfalt von Bestäuberinsekten zu fördern. Dabei geht es um Nisthilfen, blühende Pflanzen und das Kennenlernen verschiedener Insekten.
Eine Wegwarte bietet zwei Schwebfliegen Nahrung Foto: Birgit Gödert-Jacoby
Bereits im Jahr 2015 wurde die berühmte Krefelder Studie veröffentlicht, bei der bekannt wurde, dass die Biomasse aller Fluginsekten in den letzten 30 Jahren um 80% geschrumpft ist, ergo: nur noch 20% der Fluginsekten sind vorhanden. Diese alarmierende Zahl machte deutlich, es muss etwas passieren. Die Ursachen für den katastrophalen Rückgang lagen auf der Hand: Zum einen gibt es weniger Blütenpflanzen, was ein geringeres Nahrungsangebot für die Bestäuberinsekten bedeutet, zum anderen ist die Bekämpfung durch Insektizide auf Äckern genauso wie in Gärten erschreckend effektiv. Soll der Insektenschwund gestoppt werden, muss dem etwas entgegengesetzt werden.