Todesursachen

Mehr als ein Viertel der Menschen in Luxemburg stirbt an Krebs

Wenn jemand in Luxemburg stirbt, war es häufig Krebs: 2024 starben 1.224 Menschen an Tumorerkrankungen. Besonders oft tödlich sind Lungenkrebs bei Männern und Brustkrebs bei Frauen.

Statistik 2024 Luxemburg: 50 mehr Todesfälle als im Vorjahr, demografische Entwicklung und Bevölkerungswachstum

2024 sind in Luxemburg 50 Menschen mehr gestorben als im Jahr davor Foto: Editpress/Alain Rischard

Krebserkrankungen bleiben in Luxemburg die häufigste Todesursache. Das zeigt die Statistik der Gesundheitsdirektion zu den Todesursachen für das Jahr 2024. Insgesamt registrierte das zuständige Register 4.308 Todesfälle – 50 mehr als im Vorjahr. Rechnet man nur die medizinischen Ursachen, dominieren Krankheiten klar: 94,2 Prozent aller Todesfälle gehen darauf zurück.

Am häufigsten endete das Leben in Luxemburg an Tumoren. 1.224 Menschen starben 2024 in Luxemburg an einer Krebserkrankung. Das sind 28,4 Prozent aller Todesfälle – mehr als bei Kreislauferkrankungen, die mit 1.006 Todesfällen auf 23,3 Prozent kommen.

Welche Krebsarten besonders oft tödlich verlaufen, unterscheidet sich nach Geschlecht. Bei Männern führt Lungenkrebs mit 122 Todesfällen die Liste an. Danach folgen Prostatakrebs (65) und Bauchspeicheldrüsenkrebs (51). Bei Frauen bleibt Brustkrebs die häufigste krebsbedingte Todesursache mit 107 Todesfällen. Dahinter liegen Lungenkrebs (95) und ebenfalls Bauchspeicheldrüsenkrebs (46).

Die Statistik liefert auch ein Bild davon, wo Menschen sterben: Mehr als die Hälfte der Todesfälle ereignete sich im Krankenhaus (52,4 Prozent), gut ein Viertel in Pflegeheimen (28,6 Prozent). 16,7 Prozent starben zu Hause.

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