Polizei zieht Bilanz
Mehr als 300 Verkehrssünder bei landesweiten Kontrollen erwischt
Bei den landesweiten Verkehrskontrollen der Polizei im Rahmen der Kampagne „Gutt gesinn“ wurden innerhalb einer Woche mehr als 300 Verkehrsteilnehmer verwarnt oder zur Nachbesserung aufgefordert.
Die Polizei hat mehr als 300 Verstöße bei landesweiten Verkehrskontrollen festgestellt Symbolbild: Editpress-Archiv/Isabella Finzi
Bei den landesweiten Verkehrskontrollen im Rahmen der Kampagne „Gutt gesinn“ hat die Polizei zwischen dem 19. und 25. Januar 2026 zahlreiche Verstöße geahndet. Insgesamt wurden 262 Verwarnungen mit Strafgebühr und 45 Mahnungen ausgestellt.
Im Fokus der Kontrollen standen zwei zentrale Aspekte des Straßenverkehrsrechts: die Sichtbarkeit der Fahrzeugführer (Scheiben, Beleuchtung) und die Einhaltung von Vorfahrtsregeln im Straßenverkehr.
Besonders oft beanstandet wurden defekte Fahrzeugbeleuchtungen: 162 Fahrer hatten Mängel bei Brems-, Abblend- oder Fernscheinwerfern. Weitere fünf Fälle betrafen eingeschränkte Sichtverhältnisse im Fahrzeug, etwa durch verschmutzte oder nicht den Vorschriften entsprechende Scheiben. In 18 Fällen waren Kennzeichen oder Identitätsmarkierungen nicht lesbar.
Auch bei den Vorfahrtsregeln verhängten die Beamten in mehreren Fällen Bußgelder: 84 Fahrer missachteten rote Ampeln, 34 hielten nicht an Stoppschildern und vier Verkehrsteilnehmer ignorierten Fußgänger- oder Radfahrerüberwege, obwohl Personen ihre Absicht deutlich gemacht hatte, diese zu überqueren, oder sie bereits überquert hatten.
Bei den Mahnungen erhielten die Betroffenen eine Frist von fünf Tagen, um ihr Fahrzeug in Ordnung zu bringen. Nachdem die Mängel behoben worden waren, musste die Fahrer bei einer Polizeidienststelle vorstellig werden. (DJ)