Zoll
Mehr als 120.000 geschmuggelte Zigaretten am Findel beschlagnahmt
Die „Douane“ hat am Flughafen Luxemburg drei Reisende mit sechs Koffern voller geschmuggelter Zigaretten gestoppt. Die 122.418 Glimmstängel sollten wohl nach Bordeaux geschleust werden.
Foto: Administration des douanes et accises
Sechs Koffer, bis obenhin gefüllt mit Zigaretten: Der Luxemburger Zoll hat am späten Nachmittag des 28. August eine Schmuggeloperation auffliegen lassen. Drei Passagiere gingen den Beamten ins Netz, wie die Behörde in einer Mitteilung vom Donnerstag informiert.
Bei den Reisenden handelte es sich um einen armenischen und zwei bulgarische Staatsangehörige. Ihr Gepäck enthielt ausschließlich Tabakwaren aus Drittländern. Bei der Durchsuchung beschlagnahmten die Zöllner insgesamt 122.418 Zigaretten.
Getarnte Reiseroute
„Die Absicht war, die Zollkontrolle zu umgehen und so die Anmeldung und die Zahlung von Abgaben zu vermeiden“, heißt es in der Mitteilung. Die Ware stammt laut Zoll ursprünglich aus der Türkei und Armenien.
Um die Herkunft der Zigaretten zu verschleiern, reisten die Personen über Istanbul und Eriwan mit Zwischenstopp in Warschau an. Durch diesen Transit wollten sie laut Zoll eine innereuropäische Flugreise vortäuschen.
Ermittlungen in Zusammenarbeit mit den französischen Behörden ergaben, dass die Schmuggelware mutmaßlich für die Region Bordeaux bestimmt war. Der französische Zoll wurde über den Aufgriff in Kenntnis gesetzt. (dr)

Foto: Administration des douanes et accises