Esch/Alzette

Manipulierte Leitungen: Gemeinde dreht den Schrebergärten das Wasser ab 

Dass die Escher Gemeinde, wie am Dienstag per Pressemitteilung angekündigt, den Schrebergärtenanlagen auf dem „Gaalgebierg“ den Wasserhahn zudreht, ist keine Bestrafung. Es ist vielmehr eine Reaktion auf kriminellen Vandalismus und langjährige Missachtung der Verhaltensregeln. Esch setzt auf den gesunden Menschenverstand der Pächter und auf die beiden Vereine, die eigentlich für die Schrebergärten zuständig sind.

Wegen wiederholten Vandalismus am Wassernetz hat die Escher Gemeinde jetzt den Hahn zugedreht. Nicht definitiv. Ohne Verbesserungen in den Schrebergärtenanlagen „Bouwenacker“ und „Schneier“ läuft allerdings nichts mehr.

Wegen wiederholten Vandalismus am Wassernetz hat die Escher Gemeinde jetzt den Hahn zugedreht. Nicht definitiv. Ohne Verbesserungen in den Schrebergärtenanlagen „Bouwenacker“ und „Schneier“ läuft allerdings nichts mehr. Foto: Editpress/Alain Rischard

Die Schrebergärten auf dem „Gaalgebierg“ sind eine Welt für sich. Sie wirken wie ein kleines Paradies. Als solches waren sie durchaus auch gedacht, damals um 1910 als sie den Schmelz-Arbeitern von der Arbed zur Verfügung gestellt wurden, ein Platz zur Erholung und zum Gemüseanbau, zur Eigenversorgung.

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