Kultur-Serie „Hannert der Leinwand“

„Man muss einfach machen“: Ein Nachmittag am Set des Kurzfilms „Ce qu’il reste“

Die Luxemburger Filmwelt hält in allen Bereichen spannende Nachwuchstalente mit neuen Ideen und Projekten bereit. In der losen Serie „Hannert der Leinwand“ nimmt das Tageblatt Sie mit auf eine Reise hinter die Kulissen und beleuchtet den Alltag aufstrebender Filmschaffender. In dieser Ausgabe besuchen wir Céline Coutelier Schlesser, Regisseurin und Visionärin, beim Dreh ihres ersten Kurzfilms. Der Titel: „Ce qu’il reste“.

Céline Coutelier Schlesser: „Ich will Geschichten erzählen, die politisch, menschlich und relevant sind“

Céline Coutelier Schlesser: „Ich will Geschichten erzählen, die politisch, menschlich und relevant sind“ Fotos: Carole Theisen

Es ist Mitte September, und auf dem Plateau Roschten in Lintgen herrscht konzentrierte Stille, während die Luft in der Spätsommersonne flimmert. Die Szenerie: eine verlassene, abgelegene Straße, ein defektes Auto und zwei Frauen, deren unterdrückte Konflikte an die Oberfläche drängen. Die 24-jährige Céline Coutelier Schlesser steht hier zum ersten Mal als Regisseurin hinter der Kamera – und sie weiß genau, was sie will.

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