Serie
Luxemburgische Musikerinnen im Mittelpunkt: Jeannette Braun-Giampellegrini
Spotlight auf Musikerinnen aus Luxemburg: Das Tageblatt präsentiert in Zusammenarbeit mit „Musik und Gender in Luxemburg“ jeden Monat Frauen aus der nationalen Musikwelt und ihre Werke. Das letzte Porträt der neunteiligen Serie gilt Jeannette Braun-Giampellegrini.
Die Klavierklasse von Joseph Benvenuti am Pariser Musikkonservatorium, 1957. Jeannette Giampellegrini in der ersten Reihe, 3.v.l. Quelle: Privatarchiv
Jeannette Braun-Giampellegrini wurde im Juni 1938 geboren und verbrachte ihre Kindheit in Niederkorn. Ihre Mutter, Fernanda Gallo, war Malerin in der Manufaktur Émaux de Longwy und sang leidenschaftlich gerne. Ihr Vater, Antonio Giampellegrini, arbeitete im Differdinger Stahlwerk der Hadir. Er hatte an der Musikschule Esch/Alzette und am Konservatorium in Luxemburg Stadt studiert und spielte Kontrabass, Saxofon und Geige. Er war es, der alles daransetzte, seine Tochter als Musikerin zu fördern. Im Interview erinnert Jeannette Braun-Giampellegrini sich: „Ech si mat Musek op d’Welt komm, well anscheinend huet mäi Papp gesot, wéi ech op d’Welt komm sinn: ‚Hatt mécht Piano!‘ Dat war bei him eng idée fixe.“