Fahndungserfolg

Luxemburger wegen Luxtrust-Betrugs in Spanien festgenommen

Mehr als 700 Opfer, Schaden über zehn Millionen Euro. Jetzt sitzt der Hauptverdächtige in Untersuchungshaft.

Über 700 Betrugsanzeigen in den letzten Jahren, Symbolbild für Betrug und Strafanzeigen

Mehr als 700 Anzeigen wegen Betrugs hatte es in den vergangenen Jahren gegeben Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Ein 2004 geborener luxemburgischer Staatsangehöriger sitzt seit Ende März in Untersuchungshaft. Er soll einer der Hauptorganisatoren hinter einer Serie von Phishing-Angriffen und Betrügereien gewesen sein, die sich gegen Nutzer von Luxtrust und dem Behördenportal MyGuichet richteten. Ende Februar war er in Spanien festgenommen worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft am Samstag in einem Presseschreiben mit. Die Festnahme ist das Resultat einer internationalen Fahndung, an der das europäische Netzwerk ENFAST beteiligt war.

Der Staatsanwaltschaft zufolge soll der Mann das kriminelle Netzwerk koordiniert und weitere Mitglieder für die Ausführung der Betrügereien rekrutiert haben. Zusätzlich wird ihm Geldwäsche vorgeworfen. Am 27. März wurde er einem Untersuchungsrichter in Luxemburg vorgeführt, der Untersuchungshaft anordnete.

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