Totschlag
Luxemburger Verbrecher: Spanische Justiz schickt Jean-Marc Kiesch wieder ins Gefängnis
Wende im Fall Kiesch: Der in Luxemburg verurteilte und nach Spanien geflüchtete Mörder muss nun doch wieder ins Gefängnis. Das hat die Luxemburger Staatsanwaltschaft am Donnerstag mitgeteilt. Nach „einer Serie von Entscheidungen“ habe die spanische Justiz entschieden, dass der Verbrecher den Rest seiner Strafe in einer spanischen Justizvollzugsanstalt absitzen muss. Kiesch hatte 2004 einen Hafturlaub genutzt, um sich nach Spanien abzusetzen, wo er 2020 gefasst und zunächst wieder auf freien Fuß gelassen wurde.
Jean-Marc Kiesch war den spanischen Behörden nach 16 Jahren auf der Flucht im August 2020 ins Netz gegangen Foto: Policia Nacional
Die Justizposse um Jean-Marc Sirichai Kiesch ist um ein Kapitel reicher: Wie die Luxemburger Staatswanwaltschaft mitteilt, befindet sich der in Luxemburg rechtskräftig verurteilte Verbrecher seit dem 29. Juni wieder in Haft. Dies habe die spanische Justiz den Luxemburger Behörden am Mittwoch bestätigt. Nach einer „Serie von Entscheidungen“ habe die spanische Justiz nun angeordnet, dass Kiesch den Rest seiner Strafe – immerhin noch 3.275 Tage, also etwas mehr als acht Jahre Haft – in einer spanischen Strafanstalt absitzen muss.