Luxemburg-Stadt
Stadt Luxemburg benennt Platz zum Gedenken der Opfer der Shoah
Mit zwei Denkmälern ist ein Platz nahe der Kathedrale in Luxemburg-Stadt zum Erinnerungsort für die Opfer des Nationalsozialismus geworden. Nun trägt der Ort auch einen passenden Namen.
Ein bislang namenloser Bereich nahe der Kathdrale in der Hauptstadt trägt nun offiziell den Namen „Place du Mémorial de la Shoah“ Foto: Editpress/Alain Rischard
„Place du Mémorial de la Shoah“ ist in blauer Schrift auf weißem Grund auf einem neuen Straßenschild am Boulevard Franklin D. Roosevelt in Luxemburg-Stadt zu lesen. Denn: Der bislang namenlose Platz in Nähe der Kathedrale mit den Denkmälern „Kaddish“ und „Mur des noms“ zu Gedenken der jüdischen Opfer des Nationalsozialismus hat nun offiziell einen Namen.
Das teilt der Verein „MemoShoah Luxembourg“ am Dienstag mit. Mit der Einweihung des Kaddish-Denkmals wurde in Luxemburg-Stadt 2018 ein offizieller Erinnerungsort für die Opfer der Shoah geschaffen. Im Jahr 2025 wurde dieser um die „Mur des noms“ ergänzt, auf der die Namen von 1.225 vom NS-Regime ermordeten Juden eingraviert sind.