Prävention
Luxemburger Kampagne gegen häusliche Gewalt soll potenzielle Täter ansprechen
Das Luxemburger Rote Kreuz startet in Zusammenarbeit mit Gleichstellungsministerin Taina Bofferding eine Kampagne zur Bekämpfung häuslicher Gewalt. Dabei sollen laut der entsprechenden Pressemitteilung von Bofferdings Ministerium gezielt potenzielle Täter oder auch Täterinnen angesprochen werden, damit künftige mögliche Vorfälle dieser Art verhindert werden können.
Symbolfoto: dpa/Jan-Philipp Strobel
Kampagnen, die im Kontext von häuslicher Gewalt ins Leben gerufen werden, richten sich häufig an die Betroffenen, die in ihrem eigenen Zuhause körperlich oder auch verbal angegriffen wurden. Dabei kann es sich um Männer, Frauen oder auch Kinder handeln. Luxemburg bekommt allerdings bald eine Kampagne, die die potenziellen Täter oder Täterinnen ansprechen soll. Das geht aus einer Pressemitteilung des Ministeriums für Gleichstellung von Frauen und Männern vom Donnerstag hervor. Dafür arbeitet das Ministerium mit dem Dienst „Riicht eraus“ des luxemburgischen Roten Kreuzes zusammen.