Missachtung des Arbeitsrechts

Luxemburg verurteilt Portugal zu 20.000 Euro Strafe 

Die portugiesische Botschaft in Luxemburg ist zu einer Strafe von 20.000 Euro verurteilt worden. Wegen Nichteinhaltens des großherzoglichen Arbeitsrechts. Im Mittelpunkt stand die Frage, welche Gesetzgebung Gültigkeit hat. Die des Landes, das durch die diplomatische Vertretung repräsentiert wird, oder die, in dem die Botschaft sich befindet? Letzteres ist der Fall. Das Urteil des Arbeitsgerichtes dürfte Signalwirkung haben.

Ein Leben im Schatten des Arbeitsrechts. Seit über 25 Jahren ist Frau G. bei der portugiesischen Botschaft in Luxemburg als Reinigungskraft beschäftigt. Einen Arbeitsvertrag hat sie nicht. Nun ist der portugiesische Staat zu 20.000 Euro verurteilt worden.

Ein Leben im Schatten des Arbeitsrechts. Seit über 25 Jahren ist Frau G. bei der portugiesischen Botschaft in Luxemburg als Reinigungskraft beschäftigt. Einen Arbeitsvertrag hat sie nicht. Nun ist der portugiesische Staat zu 20.000 Euro verurteilt worden. Foto: dpa

Luxemburg verurteilt den portugiesischen Staat. Weil die diplomatische Vertretung Portugals in Luxemburg das hiesige Arbeitsrecht nicht respektiert hat, muss Portugal einer Reinigungskraft nun 20.000 Euro zahlen. Portugiesische Medien berichten seit Tagen ausführlich darüber.

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