Weltraum
Luxemburg unterzeichnet Abkommen mit der NASA und sechs anderen Ländern
Luxemburg hat einen weiteren Schritt in Richtung Weltraum unternommen. Zusammen mit Vertretern aus sechs anderen Ländern und NASA-Chef James Bridenstine hat Wirtschaftsminister Franz Fayot am Dienstag das Artemis-Abkommen über die friedliche Erforschung und Nutzung des Mondes, des Mars, der Kometen und Asteroiden unterzeichnet.
Wirtschaftsminister Franz Fayot (links) stellte gestern das Artemis-Abkommen vor. Rechts im Bild Casey Mace von der US-Botschaft und US-Botschafter Randy Evans, der eine Videobotschaft gesendet hatte. Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante
Die amerikanische Weltraumbehörde NASA hat sich ein ambitioniertes Ziel gegeben. Im Jahr 2024 will sie wieder Astronauten zum Mond bringen. Zum ersten Mal soll eine Astronautin die Oberfläche des Erdtrabanten betreten. Anders als bei den bisherigen bemannten Missionen zum Mond, geht es beim Artemis-Programm (benannt nach der Zwillingsschwester des griechischen Gottes Apollo, unter anderem ist sie Göttin der Jagd und des Mondes) auch darum, eine dauerhafte Präsenz der Menschheit auf dem Mond zu errichten. Ein weiteres Novum ist, dass Artemis, anders als Apollo, kein amerikanischer Alleingang werden soll, sondern Raum für internationale Zusammenarbeit bietet. In diesem Sinne haben die NASA, die USA, Australien, Kanada, Italien, Japan, die Vereinigten Arabischen Emirate, das Vereinigte Königreich und Luxemburg am Dienstag in einem virtuellen Meeting das Artemis-Abkommen unterzeichnet.