Kurzzeitvermietung

Luxemburg tut sich schwer, Airbnb und Co. zu reglementieren

„Es handelt sich um ein großes Vororthaus, ungefähr zwölf Minuten, mit dem Auto, vom Stadtzentrum entfernt“, schreibt Samantha* aus Las Vegas, und, obwohl sie die Strecke als etwas lang empfand, schätzte sie die Aufmerksamkeit von Violetta, ihrer Gastgeberin. So oder ähnlich lauten die Kommentare der Gäste, die ihren Aufenthalt in Luxemburg über Airbnb gebucht haben.

Luxemburg tut sich schwer, Airbnb und Co. zu reglementieren

Foto: AFP/John Macdougall

STR, short-term rentals, heißen, im Jargon, Wohnungen oder auch Zimmer, die über Internetplattformen wie Airbnb angeboten werden und, in der Regel, deutlich billiger sind als vergleichbare Hotelübernachtungen. Oftmals handelt es sich dabei um Zimmer in einer Privatwohnung, die vorübergehend an auswärtige Gäste vermietet werden, doch der Trend geht eindeutig in Richtung einer Professionalisierung. So stellte der französische Privatsender BFMTV bereits 2020 fest, dass zwar die überwiegende Mehrheit der „hosts“, die Unterkünfte über Airbnb anbieten, Privatpersonen seien, die Zahl derer, die mehr als eine Unterkunft anbieten, jedoch stetig steigt. Sie kommen auf den Geschmack.

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