Drogenproblematik

„Luxemburg-Stadt kann nicht die Probleme des Landes lösen“ 

Drogen, Prostitution, Gewalt: Nirgendwo sonst finden sich die sozialen Probleme unseres Landes auf solch engstem Raum konzentriert wie in Bonneweg und dem Bahnhofsviertel. Besonders oft steht das Drogenhilfszentrum Abrigado im Fokus der Kritiken und Polemiken. Zu Unrecht, wie einige meinen. Die Probleme seien das Resultat mehrerer Faktoren: die hohe Dichte sozialer Einrichtungen und mangelnder politischer Wille.

Das Drogenhilfszentrum Abrigado in Bonneweg: Brennpunkt und Kondensat sozialer Probleme

Das Drogenhilfszentrum Abrigado in Bonneweg: Brennpunkt und Kondensat sozialer Probleme Foto: Editpress/Tania Feller

Es vergeht kein Monat, ohne dass im hauptstädtischen Gemeinderat mindestens einmal über die Viertel Bonneweg und Gare geredet wird. Leider nicht immer im Positiven. Allzu oft geht es um die Probleme, die es dort zuhauf gibt. Regelmäßig beschweren sich die Bewohner der beiden Viertel über den dortigen Drogenhandel und die Prostitution. Politiker, Sozialarbeiter und Anwohner sind sich eigentlich darüber einig, dass sich etwas ändern muss. Doch eine Lösung zu finden, scheint ein Ding der Unmöglichkeit zu sein. Ein Kondensat der Probleme der Viertel zeigen das Drogenhilfszentrum Abrigado (das noch bis voriges Jahr die einige Fixerstube im Lande war) und seine unmittelbare Umgebung.

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