CO2-Fußabdruck

Luxembourg in Transition: Beratungsphase abgeschlossen, nun sollen Pilotprojekte folgen

Mit der Abschlussveranstaltung in Belval wurde gestern die Beratungsphase für „Luxembourg in Transition“  abgeschlossen. Ziel ist es, den CO2-Fußabdruck des Großherzogtums bis 2050 von momentan rekordverdächtigen 16 Tonnen pro Einwohner und Jahr auf 1,6 Tonnen zu reduzieren und dadurch auch die Flächennutzung zu optimieren.   

Energieminister Claude Turmes bei der Veranstaltung

Energieminister Claude Turmes bei der Veranstaltung Foto: Editpress/Tania Feller

Landesplanungsminister Claude Turmes („déi gréng“) hatte geladen, wobei es in erster Linie um die Vorstellung der Projekte von vier Gruppen ging, die mit ihrer Arbeit der letzten Monate und Jahre mögliche Wege zur Gestaltung einer besseren und vor allem klimaneutralen Zukunft des Landes aufzeigen. Dass diese bessere Zukunft nicht ausschließlich mit neuen Technologien zu erreichen ist, liegt auf der Hand. Denn das ungebremste Wachstum des Landes fordert seinen Tribut. Die Schattenseite heißen CO2-Bilanz, Verkehrsinfarkt oder Wohnungsnot. Ein Redner brachte das so auf den Punkt: „Wir brauchen drastische Maßnahmen, weil es eine drastische Situation ist.“

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