Ferienjob

Lisa und Nelly verschönern Grevenmacher

Lisa, Nelly und rund 40 weitere junge Leute bessern mit einem Ferienjob in Grevenmacher ihre Urlaubskasse auf und sorgen zugleich dafür, dass die Stadt ein Stück schöner wird.

Lisa und Nelly gehören zu den rund 40 jungen Leuten, denen die Stadt Grevenmacher einen Ferienjob angeboten hat

Lisa und Nelly gehören zu den rund 40 jungen Leuten, denen die Stadt Grevenmacher einen Ferienjob angeboten hat Foto: Marco Goetz

Nützliche Arbeit leisten derzeit die rund 40 jungen Leute, die im Auftrag der Gemeinde Grevenmacher in der Stadt unterwegs sind. Sie helfen dabei, Straßen, Plätze und öffentliche Anlagen zu pflegen. Zum Beispiel Lisa und Nelly. Am Donnerstagmorgen waren die beiden in der Fußgängerzone anzutreffen, wo sie gut gelaunt Unkraut zupften.

Lisa ist 19 Jahre alt, hat gerade ihr Abitur bestanden und zieht demnächst nach München, um Politikwissenschaften zu studieren. Nelly, ebenfalls 19, steht das Abitur noch bevor. Was danach kommt, lässt sie zunächst offen. Der Ferienjob bringe nicht nur Abwechslung und praktische Erfahrung, sondern auch etwas Geld ein, erzählen die beiden Grevenmacherinnen. Und das ließe sich nach getaner Arbeit beispielsweise in eine schöne Reise investieren, sagt Lisa. So profitieren beide Seiten: Die Urlaubskasse wird aufgebessert und die Stadt ein Stück schöner. (mago)

1 Kommentare
Dunord Hagar 24.07.202618:27 Uhr

Das ist ja alles sehr löblich was die jungen Damen da machen, aber...
1) es gibt viele starke und kräftige Individuen die, anstatt sitzenderweise mit einem Kaffeebecher in der Hand, sich auf diese Weise ein "ehrliches" Taschengeld verdienen könnten.
2) diejenigen sich auf diese Art und Weise wieder in den Arbeitsprozess integrieren könnten.
3) für solche Sachen gibt es spezielle und umweltverträgliche Unkrautvertilger in Sprayform.
4) gibt es für allgemeine Unterhaltsarbeiten Gemeindeangestellte.
Trotz allem meine Anerkennung für Lisa und Nelly - obschon als Abiturienten wären sie vielleicht hilfreicher als Assistenz für bewegungsbehinderte Personen bei Einkäufen, Post, Behördengänge etc. als gerade zwischen Steinen Unkraut zu kratzen.
Aber wie heisst es so schön "Des Menschen Wille ist sein Himmelreich".

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