„Atypische Geflügelpest“
Labor bestätigt: Newcastle-Krankheit bei Taube in Mutfort nachgewiesen
Die Newcastle-Krankheit erinnert an die Geflügelpest oder Vogelgrippe, weswegen sie auch „atypische Geflügelpest“ genannt wird Symbolfoto: Editpress/Julien Garroy
Die außerordentlich ansteckende und anzeigepflichtige Newcastle-Krankheit wurde bei einer Wildtaube in Mutfort nachgewiesen. Das geht aus einer Pressemitteilung der Luxemburger Veterinär- und Lebensmittelbehörde (ALVA) hervor. Ein Referenzlabor hat den Befund am 5. August offiziell bestätigt.
Die Newcastle-Krankheit ist eine durch ein Virus verursachte Erkrankung bei Vögeln. Weil das Krankheitsbild an die Geflügelpest oder Vogelgrippe erinnert, wird die Newcastle-Krankheit in Fachkreisen auch als „atypische Geflügelpest“ bezeichnet. Die Taube in Mutfort war mit der Variante PPMV-1 infiziert, die hauptsächlich in freilebenden Taubenpopulationen vorkommt und nur sehr selten bei anderen Vögeln festgestellt wird, schreibt die ALVA.
Sie ist zwar für gesunde Menschen nicht gefährlich – und der Verzehr von Eiern und Geflügelfleisch von infizierten Tieren ist unbedenklich – aber Halter von Geflügel sollten folgende Sicherheitsmaßnahmen einhalten:
In der ursprünglichen Fassung dieses Textes war von „wildlebenden Taubenpopulationen“ die Rede. Um Missverständnisse vorzubeugen, wurde diese Formulierung geändert. Außerdem stand im Artikel, dass die Variante nicht für Menschen gefährlich ist. An dieser Stelle wurde spezifiziert, dass sie für „gesunde Menschen“ nicht gefährlich ist.