Differdink

Kunst, die unter die Haut geht

Seit Tausenden von Jahren existiert die Kunst des Tätowierens in den unterschiedlichsten Kulturen. Tattoos sind Kult, seit langen Jahren salonfähig und Ausdruck der eigenen Persönlichkeit. Den passenden Tätowierer fand der Kunde am vergangenen Wochenende anlässlich der „Differdink Tattoo Convention“. Unter allen anwesenden Künstlern konnten willige Kunden auch die traditionelle Tätowierkunst aus Thailand kennenlernen.

Manche Tattoos wurden von Hand gestochen

Manche Tattoos wurden von Hand gestochen Foto: André Feller

Während zwei Tagen fanden etliche Besucher den Weg zur Differdink Convention nach Oberkorn. Anders als bei ähnlichen Conventions in der Luxexpo, geht es in Differdingen gemütlicher zu. 50 Tätowierer brachten ihrer Kundschaft Symbole und Bilder unter die Haut. Unter den Tätowierwilligen begegneten wir Véronique, 57 Jahre alt, in Begleitung ihrer Tochter. Die Mutter lag entspannt auf der Liege. Es sei ihr viertes Tattoo, so Véronique. Ihr erstes Tattoo habe sie sich vor 26 Jahren stechen lassen. Danach war lange Zeit Pause angesagt. Es folgten unlängst zwei weitere Tattoos, eines davon ließ sie sich zusammen mit ihrer Tochter stechen – ein gemeinsames Geburtstagsgeschenk mit gleichem Motiv. Am vergangenen Samstag folgte dann das vierte Motiv, und es sei noch lange nicht das letzte, so Véronique. Als 14-Jährige ließ sich Véronique einen Ohrring stechen – sie sei damals die einzige Schülerin im Lyzeum gewesen, die einen Ohrring hatte, verrät sie.

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