Hoffnungsschimmer

Kulturministerium prüft Versetzung der Windmühle beim CHL

Kulturministerium  prüft Versetzung der Windmühle beim CHL

Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Es gibt einen Hoffnungsschimmer für die Überreste der alten Windmühle an der route d’Arlon. Zwar heißt es, das Gebäude müsse dem geplanten Aus- und Neubau des CHL-Krankenhauses weichen. Ein Erhalt vor Ort scheint nahezu ausgeschlossen. Und doch: Ganz verloren ist die Mühle womöglich nicht. Denn Kultur- und Gesundheitsministerium suchen weiter nach einem gangbaren Weg, Gesundheitsversorgung und Denkmalschutz unter einen Hut zu bringen. Kulturminister Eric Thill erklärte am Donnerstag im Gespräch mit dem Tageblatt: Man wolle nun prüfen lassen, ob ein behutsamer Abbau möglich sei – also ein Rückbau Stein für Stein, mit dem Ziel, die Mühle an anderer Stelle originalgetreu wieder aufzubauen. Und falls ja, stellt sich die Frage nach den Kosten: Was darf oder soll eine versetzte Mühle kosten? Offen bleibt auch, wie das Bauwerk künftig genutzt werden könnte. Eine Antwort darauf gibt es derzeit nicht. Es heißt also: abwarten! (mago)

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