Umwelt

Konferenz in Luxemburg beleuchtet die Lichtverschmutzung

In den letzten zehn Jahren hat das Thema Lichtverschmutzung in Luxemburg enorm an Bedeutung gewonnen. Das Bewusstsein dafür, welche negativen Folgen eine immer aggressivere Beleuchtung auf den Menschen und seine Umwelt hat, ist stetig gewachsen. Im Rahmen des Festivals „Night, Light & More“ im Norden des Landes fand am Mittwoch und Donnerstag eine Fachtagung zu diesem Thema statt.

Der gut sichtbare Supermond am 14. November 2016. Wegen der Lichtverschmutzung ist der Blick in den Himmel heute allerdings oft „getrübt“.

Der gut sichtbare Supermond am 14. November 2016. Wegen der Lichtverschmutzung ist der Blick in den Himmel heute allerdings oft „getrübt“. Foto: Editpress/Isabella Finzi

Über Lichtverschmutzung wird noch nicht lange gesprochen. Rund zehn Jahre, schätzt Daniel Gliedner. Er ist Lichtberater bei der Vereinigung „Naturpark Our“. Vorher hat man dem Thema beim Bau von Straßenbeleuchtungen und anderen Außenbeleuchtungen überhaupt keine Beachtung geschenkt. Nicht weil man der Umwelt absichtlich schaden wollte, sondern weil es einfach kein Bewusstsein für dieses Thema gab. Nach und nach haben Menschen angefangen, über Lichtverschmutzung zu sprechen, und haben versucht, ihre Mitmenschen und die Politik zu sensibilisieren. Zuerst wurden diese Leute jedoch als „Esoteriker“ abgetan, so Gliedner. 

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren

Architektur-Ausstellung „Soft Power“

Wie das Brüsseler Modell Luxemburgs Baubranche verändern könnte

„Die Stimmung ist vergiftet“

Hängt der Haussegen im Centre des monuments schief?