Im Kino

In „Amarga Navidad“ wagt der Kult-Regisseur Pedro Almodóvar eine Selbstanalyse

Mit „Amarga Navidad“ demontiert Pedro Almodóvar den eigenen Mythos – allerdings nicht frontal, sondern in jener kunstvollen Form der Selbstinszenierung, die sein Kino seit Jahrzehnten prägt.

In „Amarga Navidad“ vermischen sich Fiktion und Realität: Hier der Cast mit Regisseur Pedro Almodóvar (2. v.l.) 

In „Amarga Navidad“ vermischen sich Fiktion und Realität: Hier der Cast mit Regisseur Pedro Almodóvar (2. v.l.) Quelle: imdb.com

„Amarga Navidad“, der neue Film von Pedro Almodóvar, wirkt wie das Werk eines Regisseurs, der längst zur kulturellen Institution geworden ist und dennoch mit einer fast panischen Energie weiterarbeitet, als müsse er seine Existenz ununterbrochen neu rechtfertigen. Hinter den satten Farben, den kontrollierten Räumen und den melodramatischen Bewegungen steht eine zutiefst ergreifende Frage: Was bleibt von einem Künstler übrig, wenn das eigene Leben vollständig in Kunst übergeht?

Kunst als Zwang

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