Nach Tornado in Luxemburg

Knapp eine Million Euro an Spenden ausbezahlt: Gemeinden pflanzen Bäume mit restlichem Geld

Ein Tornado ist in Luxemburg ein seltenes Schauspiel. Am 9. August 2019 fegte solch ein Wirbelsturm über den Südwesten des Landes hinweg und richtete erheblichen Schaden an. Über 600 Häuser wurden beschädigt und 19 Personen verletzt. In Petingen und Käerjeng wurden über eine Million Euro Spenden gesammelt.

Der Tornado verwüstete große Teile des Südwestens Luxemburgs

Der Tornado verwüstete große Teile des Südwestens Luxemburgs Foto: Editpress/Julien Garroy

Es waren Szenen, wie man sie meist nur aus dem Ausland kennt. Am 9. August 2019 traf ein Tornado den Süden des Landes hart. In Petingen, Lamadelaine, Rodange und Käerjeng gab es mindestens 19 Verletzte, davon zwei schwer. Über 600 Gebäude wurden durch den Sturm beschädigt. „Käerjeng hëlleft“ und „Fir e gudden Zweck – Gemeng Péiteng“ haben zusammen mehr als eine Million Euro an Spenden gesammelt, um den Opfern des Sturmes finanziell auszuhelfen – 1.025.619,42 Euro um genau zu sein. Das melden die Gemeinden Käerjeng und Petingen am Montagnachmittag in einer Pressemitteilung.

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