Escher Gemeinderat

Knaff-Motion: Wie das Trauerspiel um den Ersten Schöffen einen neuen Höhepunkt erreicht

Eklat im Escher Gemeinderat: Nachdem eine Motion zum Rücktritt von Pim Knaff (DP) scheinbar aus juristischen Gründen nicht zur Abstimmung zugelassen wurde, verließ die Opposition den Saal, sodass nicht mehr genügend Räte dort waren, um die Sitzung fortzuführen. Das Trauerspiel rund um den wegen schwerer Steuerhinterziehung verurteilten Ersten Schöffen hat demnach einen neuen Höhepunkt erreicht.

Bei der Escher Gemeinderatssitzung vom Freitag stand die Personalie Pim Knaff im Mittelpunkt

Bei der Escher Gemeinderatssitzung vom Freitag stand die Personalie Pim Knaff im Mittelpunkt Foto: Editpress/Alain Rischard

Volles Haus am Freitag bei der Escher Gemeinderatssitzung, wo die Causa Pim Knaff auf der Tagesordnung stand. Eine Motion forderte den wegen schweren Steuerbetrugs verurteilten Ersten Schöffen auf, aus eigenen Stücken zurückzutreten. Bürgermeister Christian Weis (CSV) verhinderte die Abstimmung über die Motion aus juristischen Gründen. Die LSAP-Räte verließen aus Protest geschlossen den Saal, gefolgt von den anderen Räten der Opposition. So waren nicht mehr genügend Mandatsträger übrig, um über Punkte abstimmen zu können. Die Sitzung wurde abgebrochen.

Jetzt kostenlos testen: Ihr persönlicher 24-Stunden-Zugang

  • Zugang zu allen Online-Artikeln
  • E-Paper auf tageblatt.lu und in der App

Sie haben bereits ein Konto ? Melden Sie sich hier an.

Das könnte Sie auch interessieren