Tierwelt

Klug, robust, unterschätzt: Die halbwilden Schweine im Escher Tierpark

Im „Escher Déierepark“ lebt seit einigen Monaten eine ungewöhnliche Schweinerasse: das „Sanglochon“ – eine Kreuzung aus Wild- und Hausschwein. Was nach einem kuriosen Zufallsprodukt klingt, erzählt eine spannende Geschichte über Anpassung, falsche Vorstellungen und die faszinierende Natur eines oft unterschätzten Tieres.

Hybride aus Wild- und Hausschwein: robust, lernfähig und alles andere als gewöhnlich

Hybride aus Wild- und Hausschwein: robust, lernfähig und alles andere als gewöhnlich Foto: Carole Theisen

Vor rund sieben Monaten zogen zwei tierische Neuzugänge in den „Escher Déierepark“ ein – ungeplant, aber nicht unerwünscht. Es handelt sich um eine ungewöhnliche Kreuzung aus Haus- und Wildschwein: sogenannte „Sanglochons“. Der Name setzt sich aus dem französischen „Sanglier“ (Wildschwein) und „Cochon“ (Hausschwein) zusammen – und genauso wild wie die Herkunft klingt, sehen die Tiere auch aus: schwarzbraun, borstig, kräftig. Sie wirken wie kleine Wildschweine, sind aber kompakter, ruhiger und deutlich weniger plump als typische Hausschweine.

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