Limpach

Kleine Produktion, wichtige Arbeit: Neue Ateliers der Behindertenhilfsorganisation APEMH offiziell eröffnet

Menschen mit einer Beeinträchtigung werden bei der APEMH* nicht nur versorgt, sondern sie finden dort auch eine Ausbildung und eine Arbeit. Obwohl einige der Limpacher Ateliers schon länger ihren Betrieb aufgenommen haben, fand erst am Donnerstagmorgen die offizielle Eröffnung statt, dies im Beisein von zwei Regierungsvertretern, Familienminister Max Hahn und Landwirtschaftsministerin Martine Hansen, die zudem ein nettes „Geschenk“ mitgebracht hatte.

Die APEMH funktioniert als landwirtschaftlicher Verein

Die APEMH funktioniert als landwirtschaftlicher Verein Foto: Editpress/Didier Sylvestre

Bei der offiziellen Eröffnung konnte die Landwirtschaftsministerin den Gastgebern eine gute Nachricht verkünden: Die erst voriges Jahr verabschiedete Agrarreform hatte mit sich gebracht, dass die APEMH als landwirtschaftlicher Verein weniger Prämien erhalten sollte. Dies wird wieder rückgängig gemacht. Am Tag zuvor hatte der Ministerrat einem Gesetzentwurf zur Änderung des Gesetzes über die Förderung der nachhaltigen Entwicklung der ländlichen Gebiete zugestimmt. Dieser Entwurf, der sich in den Rahmen der beim ersten „Landwirtschaftsdësch“ am 4. März 2023 beschlossenen Maßnahmen einfüge, ziele darauf ab, den Kreis der Begünstigten bestimmter finanzieller Maßnahmen zu erweitern, heißt es dazu in der entsprechenden Mitteilung der Regierung. Anders ausgedrückt, die APEMH kann wieder von den Fördergeldern profitieren, auf die sie seit vorigem Jahr verzichten musste.

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