Max-Ophüls-Festival 

„Kein Problem“: Nele Scharfenberg bietet Jungfilmern Übernachtungsmöglichkeit

Nele Scharfenbergs Wohnung in Saarbrücken ist zentral gelegen und sie hat kein Problem mit fremden Menschen, die sie noch nie zuvor gesehen hat. Seit 10 Jahren bietet die 36-jährige Wahlsaarbrückerin Nachwuchsfilmern ein Bett zum Übernachten bei sich zu Hause an. 

Ein Bett für Jungfilmer bei Nele Scharfenberg: Seit zehn Jahren schon bietet sie dem Nachwuchs ein Bett an. 

Ein Bett für Jungfilmer bei Nele Scharfenberg: Seit zehn Jahren schon bietet sie dem Nachwuchs ein Bett an.  Fotos: Wiebke Trapp

Die Frage danach, ob sie das nicht komisch findet, wildfremde Menschen bei sich aufzunehmen, kennt Nele Scharfenberg. „Ich hatte jetzt schon viele Max-Ophüls-Teilnehmer bei mir und nie Probleme“, sagt sie. Mit allen verbindet sie unterschiedliche Erlebnisse. Gemeinsames Kochen, eine spontan gleich empfundene Schwäche für bestimmte Filme oder eine Einladung ins Restaurant als Dankeschön für die Gastfreundschaft. Einen Gast hat sie nur bei der Schlüsselübergabe kurz gesehen. Samstags, am Tag der Preisverleihung, ist die erste persönliche Begegnung beim Frühstück. Auch kein Problem.

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