Gastronomie

Kein Ansturm auf Restaurants und Cafés in Esch

Seit Sonntag dürfen Cafés und Restaurants bis 22.00 Uhr geöffnet bleiben und auch im Innenbereich wieder Gäste empfangen. Dazu müssen die aber einen Corona-Schnelltest machen. Für die Gastronomen hat sich  bis jetzt nicht allzu viel geändert, die Kunden scheinen den Lockerungen nicht ganz zu trauen. Das jedenfalls ist das Fazit eines Ortsbesuchs auf der Escher „Grenz“.    

Maria aus der Brasserie-Pizzeria „Terres Rouges“ 

Maria aus der Brasserie-Pizzeria „Terres Rouges“  Foto: Editpress/Fabrizio Pizzolante

Mittwoch am späten Vormittag. Das Wetter ist wie in den letzten Wochen immer: durchwachsen. Auf der Terrasse der Brasserie-Pizzeria „Terres Rouges“ in der rue d’Audun ist es noch leer. Im Innenbereich bereitet sich das Personal auf das Mittagsgeschäft vor. „Am Sonntag war es noch ruhig“, sagt Maria, „seit Montag aber hat das Geschäft angezogen.“ Sie ist erleichtert, dass es wieder ein Stückchen weiter in Richtung Normalität geht, auch abends wieder Gäste zugelassen sind. Dabei hat das Restaurant die Krise noch vergleichsweise gut überstanden. Grund ist der Lieferservice. Der funktionierte und funktioniert noch immer gut. So musste auch kein Bediensteter entlassen werden. „Seit Montag kommen auch unsere Stammkunden wieder“, sagt Maria. Die haben wenig Probleme, sich einem Corona-Test zu unterziehen. Viele bevorzugten aber eh die Terrasse, speziell die Raucher.

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