Medienbericht
Kampf gegen den Leerstand: Gemeinde Luxemburg will Bahnhofsviertel aufwerten
Das Luxemburger Bahnhofsviertel kämpft nicht nur mit Sicherheitsbedenken, sondern auch mit Leerstand. Die Stadt plant deswegen Maßnahmen zur Belebung des Viertels.
Der CSV-Schöffe Maurice Bauer will, dass das Luxemburger Bahnhofsviertel wieder zur „place to be“ wird Foto: Editpress/Didier Sylvestre
Das Luxemburger Bahnhofsviertel stand in den vergangenen Monaten aufgrund von Sicherheitsbedenken und dem sogenannten „Bettelverbot“ immer wieder im Fokus der Berichterstattung. Die Stadtverwaltung unternimmt nun Anstrengungen, das Viertel aufzuwerten und mehr Besucher anzulocken. Dazu soll insbesondere die Wiederbelebung der lokalen Geschäftswelt beitragen. Derzeit stehen jedoch 13,5 Prozent der Gewerbeflächen im Bahnhofsviertel leer, was etwa 60 Geschäften entspricht, wie der Radiosender 100,7 am Montagmorgen berichtete. In der Oberstadt sind es rund 70 Läden, was knapp zehn Prozent der Flächen ausmacht.