Covid-19-Pandemie
Kampf gegen den Engpass: Privatleute stellen jetzt Masken her
In mehreren Ländern ist eine Diskussion entfacht über das obligatorische Tragen von Gesichtsmasken. Doch bei allen gut gemeinten Überlegungen in diese Richtung: Wo keine Maske verfügbar ist, kann eigentlich niemand zu deren Tragen verpflichtet werden. Um dem allgemeinen Mangel an Gesichtsschutz entgegenzuwirken, wird nun in allen Landesteilen fleißig auf privater Ebene genäht. Wir besuchten eine Produktionsstätte.
Jill Mertens und ein paar andere Personen nähen Gesichtsmasken im Rahmen der Corona-Pandemie Foto: Kevin Thiry
Jill Mertens ist eine dynamische Person. Sie arbeitet als „Aide socio-familiale“ im Altersheim („Homes pour personnes âgées“) in Mersch. „Im Augenblick befinde ich mich aber im Mutterschaftsurlaub“, erklärt die junge Frau. Ihre Tochter ist jetzt zwei Monate alt. Jill ist auch noch Mutter eines dreieinhalbjährigen Sohnes. „Mein Lebenspartner arbeitet in der Event-Branche. Jetzt ist aber dort nichts los, sodass er jetzt ebenfalls zu Hause ist“, so die Einwohnerin aus Platen.