Defizitäres Altersheim

„Jousefshaus“ in Remich könnte an privaten Dienstleister übergeben werden

Seit Monaten kommt das „Jousefshaus“ nicht zur Ruhe. Das Seniorenheim in Remich ist defizitär und belastet die Gemeindekasse, die das Minus ausgleichen muss. Das schreibt ein Gesetz aus dem Jahr 1897 vor. Nun könnte das Altersheim möglicherweise an einen privaten Dienstleister übergeben werden – das sagt der Schöffe Mike Greiveldinger in seiner Funktion als Präsident des Verwaltungsrats laut einem Bericht des „Luxemburger Wort“ am Montagmorgen.

Ein Missmanagement im Bereich Finanzen hat es laut dem ehemaligen Verwaltungsratspräsidenten Charles Wagener beim „Jousefshaus“ in Remich nie gegeben

Ein Missmanagement im Bereich Finanzen hat es laut dem ehemaligen Verwaltungsratspräsidenten Charles Wagener beim „Jousefshaus“ in Remich nie gegeben Foto: Editpress-Archiv

Das Luxemburger Wort berichtet am Montagmorgen, dass das defizitäre Seniorenheim „Jousefshaus“ auch möglicherweise an einen privaten Dienstleister übergeben werden könnte. Der Schöffe und Vorsitzende des Verwaltungsrats, Mike Greiveldinger, wird in dem Bericht zitiert: „Der Trend geht dahin, das ,Jousefshaus’ an einen privaten Dienstleister mit anderen Altenheimen zu übergeben.“ Dies hätte den Vorteil, dass Beschäftigte unkompliziert zu einem anderen Standort wechseln könnten.

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