„Hôpitaux Robert Schuman“
Jean-Louis Schiltz soll einen seiner beiden Präsidentenposten aufgeben
Die Verwaltungsstrukturen der „Hôpitaux Robert Schuman“ (HRS) sollen sich ändern. Während eine vierköpfige Kommission des Verwaltungsrats mit der Rekrutierung eines neuen Generaldirektors beschäftigt ist, soll Jean-Louis Schiltz in Zukunft kein Doppelmandat mehr bekleiden: Zurzeit ist der ehemalige CSV-Politiker Präsident des Verwaltungsrats der Krankenhausgruppe als auch der Stiftung, der die HRS gehören.
Foto: Editpress/Julien Garroy
Neues vom Kirchberg: Wie Radio 100,7 am Montag meldet, soll am 19. April eine Generalversammlung der HRS SA stattfinden – wenig später steht auch eine Generalversammlung der Stiftung an, die Alleinaktionärin der HRS SA ist. Zurzeit sind die Präsidien der Verwaltungsräte personell deckungsgleich und bestehen aus Präsident Jean-Louis Schiltz und den Vizepräsidenten Michel Wurth und Claude Seywert. Nach den Versammlungen sollen diese personellen Überschneidungen laut 100,7 nicht mehr existieren – damit würde auf die Kritik der letzten Wochen eingegangen. Nach Informationen des Tageblatt soll Jean-Louis Schiltz den Posten des Präsidenten der Krankenhausgruppe vergangenes Jahr allerdings ohnehin nur kommissarisch übernommen haben, da sein Vorgänger François Pauly den Platz recht überstürzt geräumt hatte. Wie ein Verwaltungsratsmitglied uns sagt, erwarte man sich, anlässlich der Generalversammlung eine Alternative zu Jean-Louis Schiltz vorgestellt zu bekommen. Ein Name sei allerdings noch nicht bekannt.