Persönliche Erinnerungsreise

Jazz-Klassiker „A Love Supreme“, „Bitches Brew“ und „Köln Concert“ feiern Jubiläum

John Coltranes „A Love Supreme“ (1965), Miles Davis’ „Bitches Brew“ (1970) und Keith Jarretts legendäres „Köln Concert“ (1975) sind unbestritten musikalische Meisterwerke. Eine persönliche Erinnerungsreise in die Welt des Jazz.

Das Cover zu „Bitches Brew“ von Mati Klarwein

Das Cover zu „Bitches Brew“ von Mati Klarwein Foto: Album-Cover

Es gibt viele Wege zum Jazz. Unendlich viele, schien mir. Die Welt des Jazz schien mir unergründlich. Ich wusste zuerst nicht, wo ich anfangen sollte. So nahm ich einerseits den Weg über das Kino, etwa mit Clint Eastwoods Film „Bird“ von 1988 über Charlie Parker. Meine erste Jazzplatte war jedoch von Miles Davis: der Soundtrack des Films „Ascenseur pour l’échafaud“ von Louis Malle. Ein echtes Einstiegserlebnis hatte ich jedoch am 24. April 1990, als ich bei einer Spoken-Word-Veranstaltung in München mit einem neben mir auf dem Boden sitzenden Mann ins Gespräch kam. Es war Henry Rollins.

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