„Eran, eraus … an elo?“

Interessenvertretung fordert gerechtere Bezahlung für Häftlinge in Luxemburg

Wer ehrlich arbeitet, soll auch einen gerechten Lohn erhalten. Dem stimmt wohl jeder zu. Wer sich hingegen ungerecht bezahlt fühlt, kann seine Gewerkschaft einschalten. Die verhandelt und geht notfalls auf die Barrikaden – droht mit syndikalistischen Aktionen bis hin zu Streik. Bei Häftlingen gilt das scheinbar nicht. „Eran, eraus … an elo?“ vertritt die Interessen der Inhaftierten – und prangert Fehler an.

Arbeitende Häftlinge müssen rechtlich besser abgesichert und gerechter entlohnt werden! Das sagen Christian Richartz, Nadia Meyers sowie Gregory Fonseca von der Vereinigung „Eran, eraus … an elo?“

Arbeitende Häftlinge müssen rechtlich besser abgesichert und gerechter entlohnt werden! Das sagen Christian Richartz, Nadia Meyers sowie Gregory Fonseca von der Vereinigung „Eran, eraus … an elo?“ Foto: Editpress/Julien Garroy

Auch Häftlinge sollen anständig entlohnt werden für die Arbeit, die sie im Gefängnis leisten. Werden sie aber offensichtlich nicht. Leider setzt sich scheinbar keine Gewerkschaft für sie ein. Die Vereinigung „Eran, eraus … an elo?“ legt den Finger auf die Wunde. Homöopathisch zärtlich, aber mit einer gewissen Wut im Bauch setzt sich die im September 2020 gegründete Interessenvertretung für die Verbesserung der Zustände im Luxemburger Strafvollzug ein. So auch jetzt, wenn es um die Bezahlung und den Status der Inhaftierten im Gefängnis von Schrassig geht.

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