Gegen das Coronavirus
In Kayl wurden selbst genähte Schutzmasken verteilt
1.200 Mundschutzmasken haben fleißige Hände in Kayl-Tetingen in den vergangenen Tagen genäht. Am Dienstagnachmittag wurden diese nützlichen Stofferzeugnisse vor dem Supermarkt in Tetingen und während des wöchentlichen Markts auf dem Fred-Coullen-Platz an interessierte Bürger überreicht. Weitere 200 Masken waren am Dienstag noch in Produktion.
Die Masken wurden am Dienstag während des Wochenmarktes verteilt Foto: Lucien Montebrusco
Rund 45 Nähkünstlerinnen und -künstler waren dem Aufruf der Gemeinde „d’Gemeng Käl-Téiteng bitzt Schutzmasken“ gefolgt. Die Interessierten meldeten sich per E-Mail und gaben dabei an, wie viele Masken sie nähen wollten, sagte Astrid Scharpantgen dem Tageblatt. Sie koordinierte die Aktion. Den Näherinnen oder Näher wurden zugeschnittene Stoffteile, Befestigungsbänder und biegsamer Draht zur passgenauen Ausformung der Maske im Nasenbereich vor die Haustür abgelegt. Sie selbst habe wohl an die tausend Stück zugeschnitten, so Astrid Scharpantgen. Das Material, hauptsächlich Leinen, stammte aus Spenden.