Wieder Normalbetrieb im Tunnel Stafelter
Im Tunnel Grouft bleiben Einschränkungen
Im Tunnel Stafelter gilt ab Dienstag wieder Tempo 90, im Tunnel Grouft bleibt es bis August bei 70 km/h.
Ventilatoren im Tunnel Grouft müssen ersetzt werden Foto: Editpress/Didier Sylvestre
Nach zusätzlichen Untersuchungen an den Belüftungsanlagen zieht die Straßenbauverwaltung unterschiedliche Konsequenzen für die Tunnel Grouft und Stafelter. Auslöser war eine ungewöhnliche Abnutzung an Rotorblättern bestimmter Ventilatoren, die bei einer Inspektion festgestellt worden war. Seit dem 30. Januar 2026 galten deshalb in beiden Tunneln vorsorgliche Betriebsmaßnahmen: Die zulässige Höchstgeschwindigkeit wurde auf 70 km/h begrenzt, zudem wurde in beiden Fahrtrichtungen die Überholspur gesperrt.
Wie die Straßenbauverwaltung am Montag mitteilte, wurden seit Ende Januar in beiden Bauwerken zusätzliche Tests und Analysen durchgeführt, um den Zustand der Ventilatoren genauer zu bewerten. Zwar stammen die Anlagen aus derselben Generation und vom selben Hersteller, doch unterscheidet sich die Materialzusammensetzung der Rotorblätter leicht. Entsprechend fällt auch die Bewertung ihres Verschleißzustands unterschiedlich aus.
Im Tunnel Grouft haben die ergänzenden Analysen den Abnutzungszustand der Rotorblätter bestätigt. Die betroffenen Elemente müssen ersetzt werden. Die Vorsichtsmaßnahmen bleiben dort daher bis auf Weiteres in Kraft. Die Arbeiten sind derzeit für Juli vorgesehen, die Rückkehr zum Normalbetrieb wird für August 2026 erwartet.
Im Tunnel Stafelter dagegen ergaben die zusätzlichen Untersuchungen keinen Interventionsbedarf. Die dort geltenden Vorsichtsmaßnahmen wurden deshalb in der Nacht auf Dienstag aufgehoben. Seitdem gilt wieder der Normalbetrieb: Die Höchstgeschwindigkeit liegt erneut bei 90 km/h und der Verkehr kann wieder auf zwei Fahrstreifen pro Richtung rollen.
Unverändert bleibt die Regelung für den Schwerverkehr: Transit-Lkw dürfen die Autobahn A7 weiterhin nicht verlassen. Die vom CITA angezeigte Geschwindigkeit wird zudem nach wie vor durch automatische Radarkontrollen überwacht. (mago)