Literaturverfilmung

„Hundert Jahre Einsamkeit“: Vom Jahrhundertroman zur Netflix-Serie

Gabriel García Marquez’ Roman „Hundert Jahre Einsamkeit“ ist ein Meisterwerk des magischen Realismus. Der kolumbianische Schriftsteller lehnte zeitlebens eine Verfilmung des Romans ab. Nun hat Netflix daraus eine Serie gemacht.

In Buenos Aires feierte man 2017 „El año Mágico de Gabriel Garcia Márquez en Buenos Aires“, 50 Jahre nach der Erstveröffentlichung des Romans.

In Buenos Aires feierte man 2017 „El año Mágico de Gabriel Garcia Márquez en Buenos Aires“, 50 Jahre nach der Erstveröffentlichung des Romans. Foto: Soledad Amarilla/Ministerio de Cultura de la Nación /Flickr

Der argentinische Dichter Jorge Luis Borges (1899-1986), einer der Begründer des magischen Realismus und Autor einer Vielzahl bedeutender Essays, Gedichte sowie fantastischer Erzählungen, war ein Verfechter des Wiederlesens von Büchern. Nicht nur aus Anlass der Netflix-Serie „Hundert Jahre Einsamkeit“ empfiehlt es sich, das Buch von García Márquez (1927-2014) wieder zu lesen. Der 1967 in Buenos Aires erstmals erschienene Roman gehört zu den literarischen Meisterwerken des 20. Jahrhunderts. Der Autor erhielt 1982 den Literaturnobelpreis. Der Roman trug entscheidend zum weltweiten Boom der lateinamerikanischen Literatur bei.

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