Literatur

Humorvolle Rentner lösen Mordfälle: Kuschelkrimis weltweit beliebt

Humorvolle Mordgeschichten ohne Blutrünstigkeit, in denen Tiere oder Rentner ermitteln, verkaufen sich gut. Was macht sie so spannend und erfolgreich? Das zeigt ein Beispiel aus England.

Richard Osman, englischer Autor, Fernsehmoderator und Produzent, bei einem Get-together zur Vorstellung seines Buches „Der Donnerstagsclub“ im Garten des Ullstein Buchverlages

Richard Osman, englischer Autor, Fernsehmoderator und Produzent, bei einem Get-together zur Vorstellung seines Buches „Der Donnerstagsclub“ im Garten des Ullstein Buchverlages Foto: Carsten Koall/dpa

Charmante Rentner leben in einem luxuriösen Altersheim, gehen zum Pilates, trinken viel Wein und in ihrer Freizeit lösen sie ungeklärte Mordfälle auf. Dabei ist klar, dass sie nicht gegen Bösewichte kämpfen oder bei Ermittlungen versehentlich selbst draufgehen werden. Niemals würden sie sich in eine derart gefährliche Situation begeben, schließlich sind sie Senioren. Das ist natürlich kein Plot für einen psychotischen Thriller-Krimi, sondern die Kuschelkrimi-Reihe des Briten Richard Osman. „Cosy Crime“ – so heißt das Genre – ist weltweit beliebt.

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