Beruf Totengräber

Hubert Flener: „Der Respekt vor dem Toten ist das Wichtigste“

Seit über 30 Jahren hat Hubert Flener beruflich mit dem Tod zu tun. Als Totengräber ist er tagtäglich mit ihm konfrontiert.    

Hubert Flener: „Es ist kein einfacher Job, aber er muss gemacht werden“

Hubert Flener: „Es ist kein einfacher Job, aber er muss gemacht werden“ Foto: Editpress/Alain Rischard

Dienstagmorgen am neuen Friedhof in Zolver. Hubert Flener hat den Leichenwagen geparkt und trägt die Urne mit der Asche eines im Alter von 70 Jahren verstorbenen Mannes in die Leichenhalle. Eine Stunde vor der Zeremonie ist Flener bereits vor Ort. Er sieht aus, wie man sich jemanden in seinem Beruf vorstellt: gepflegtes Äußeres in einem schwarzen Anzug, diskreter Auftritt. Flener überlässt nichts dem Zufall, platziert die Urne in der Mitte des Saales, stellt die mitgebrachten Kerzen auf und wartet auf die Ankunft der Angehörigen. Nach der gut zwanzigminütigen Zeremonie in der Leichenhalle bringt er die Urne zur Gedenkwiese, wo die Asche des Verstorbenen verstreut wird. Dann ist Hubert Fleners Job erst einmal erledigt. 

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