Bissen

Hochwasservorsorge: „Es gibt nicht nur die eine Maßnahme“

Die oft von Hochwasser heimgesuchte Ortschaft Bissen wird in diesen Tagen etwas näher unter die Lupe genommen. Dies dient dazu, ein integrales Starkregen- und Hochwasservorsorgekonzept zu erarbeiten. Im Juni 2020 erteilte der Gemeinderat aus Bissen diesen Auftrag an das Planungsbüro Hömme aus Pölich (D). Bei einer der geplanten vier Begehungen mischten wir uns in die Gruppe der Fachleute.

Am Dienstag nahm man u.a. den Heischbach und seine Ufer entlang der route du Finsterthal in Augenschein

Am Dienstag nahm man u.a. den Heischbach und seine Ufer entlang der route du Finsterthal in Augenschein Foto: Roger Infalt

„Um die nachteiligen Auswirkungen des Hochwassers in dem betroffenen Gebiet zu vermeiden bzw. verringern, sollen Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten erstellt werden, die zur Entwicklung von Hochwasserrisikomanagementplänen dienen. Dies legt auch die Hochwasserrisikomanagement-Richtlinie (HWRM – RL) 2007/60/EG des Europäischen Parlaments und des Rates fest. Ziel der Hochwassergefahrenkarten und Hochwasserrisikokarten ist es, Maßnahmen zu planen, die im Falle eines Hochwasserereignisses der Bevölkerung und der Infrastruktur Schutz bieten und eventuelle Evakuierungsmaßnahmen festlegen“, so steht es geschrieben.

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